Auf diesem Bild sieht man zwei Beschäftigte in einer GroßkücheDieses Bild zeigt die Arbeit in einer Gärtnerei, zu sehen ist die Hand eine_r Arbeitnehmer_in in Großaufnahme, die eine Pflanze eintopftAuf diesem Bild sieht man die Arbeit in einem Büro. Die Teilnehmende einer Qualifizierungsmaßnahme sortiert Unterlagen in ein Regal, angeleitet durch einen weiblichen JobcoachAuf diesem Bild sieht man einen Arbeitnehmer in einer Bäckerei beim Zubereiten von Broten
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Forum „Übergang Schule-Beruf“ und Beispiele zu Best-Practice

Im „Forum Übergang Schule-Beruf“ treffen sich seit 2003 Vertreter und Vertreterinnen von Schulen, Werkstätten für behinderte Menschen bzw. anderen Leistungsanbietern, Integrationsfachdiensten, Fachdiensten für Unterstützte Beschäftigung nach § 55 SGB IX, Bildungsträgern (z.B. Berufsbildungswerke) und sonstigen Leistungserbringern, Leistungsträgern, Verbänden und Selbsthilfeorganisationen zur Präsentation und Diskussion von Best-Practice-Beispielen. Die Treffen finden anlassbezogen statt (i.d.R. in Kassel) – möglich sind auch Online-Foren.


Ziel des Forums „Übergang Schule-Beruf“ ist es, erfolgreiche Beispiele vor allem für einen guten Übergang von der Schule, aber auch der Werkstatt für behinderte Menschen sowie aus der beruflich-medizinischen Rehabilitation auf den allgemeinen Arbeitsmarkt darzustellen, zu diskutieren und flächendeckend in vergleichbarer Qualität zu verbreiten.


Zur individuellen Unterstützung von Menschen mit Behinderungen sind deshalb die Entwicklung und der Einsatz betriebsnaher Konzepte in den Bereichen Schule (Berufsorientierung und Betriebspraktika), Werkstatt für behinderte Menschen bzw. anderer Leistungsanbieter (Förderung des Übergangs auf den allgemeinen Arbeitsmarkt), Berufsbildungswerk (z.B. verzahnte Ausbildung) und anderer Dienstleister erforderlich. In Kooperation mit den genannten Organisationen können Integrationsfachdienste die Vermittlung und Begleitung in Betriebe des allgemeinen Arbeitsmarktes sowie die Sicherung des Arbeitsverhältnisses übernehmen. Eine effiziente und effektive Vernetzung sowie Zusammenarbeit der beteiligten Akteure ist somit eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Gestaltung von Übergängen (Übergangsmanagement).


Das Forum stellt sich folgende Ziele und Aufgaben:

  • Austausch über bestehende und erfolgreiche Modelle („best practice“)
  • Diskussion von deren Übertragbarkeit auf andere Situationen, Regionen und Zielgruppen
  • Entwicklung von Vorschlägen zur Nutzung vorhandener Ressourcen
  • Öffentlichkeitsarbeit und Einflussnahme auf (über-) regionale Aktivitäten zur flächendeckenden Einführung entsprechender Konzepte
  • Sammlung von Vorschlägen für erforderliche Verbesserungen in den gesetzlichen Grundlagen
  • Diskussion von Grundpositionen (z.B. Menschenbild, Sicherung gesellschaftlicher Teilhabe)

 

Schließlich sollen grundlegende Elemente einer Schnittstellenkonzeption zur Intensivierung und Verbesserung der Kooperation zwischen Schule, Integrationsfachdienst, Werkstatt für behinderte Menschen bzw. anderer Leistungsanbieter, Fachdienst für Unterstützte Beschäftigung nach § 55 SGB IX, Berufsbildungswerk und sonstigen Leistungserbringern diskutiert und weiterentwickelt werden. In diesem Zusammenhang erfolgt ein Austausch der Forumsmitglieder darüber, wie regionale Netzwerke mit allen relevanten Partnern auf- und auszubauen sind.


Die Erfahrungen zeigen, dass die gemeinsame Planung der individuellen Berufswege von Menschen mit Behinderungen, an der alle Kooperationspartner beteiligt sind (z.B. Berufswegekonferenz), ein wichtiger Baustein für erfolgreiche Übergänge auf den allgemeinen Arbeitsmarkt ist. Dies setzt voraus, dass die beteiligten Akteure ihre Verantwortung zur Sicherung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zielgerichtet wahrnehmen und eine umfassende Zukunfts- und Lebensplanung in Orientierung an den Stärken der einzelnen Person umsetzen.


Sie können sich gerne in den E-Mail-Verteiler des Forums eintragen lassen (s. Kontakt) und bekommen dann die Einladungen automatisch zugesandt. Die Präsentation der Modelle erfolgt unentgeltlich und auf der Basis des besonderen Engagements der Referentinnen und Referenten. Der fachliche Austausch im Forum ist letztlich auf die aktive Beteiligung aller Teilnehmenden angewiesen.

 

Die Informationen und Beispiele zu „best-practice“ finden Sie hier auf der Homepage.

 

Kontakt und Moderation:
Jörg Bungart
Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung - BAG UB
Schulterblatt 36
20357 Hamburg

Telefon: (040) 43253123
E-Mail:

 

Eleonore Frölich
Comeniusschule
Sudetenring 6
68723 Schwetzingen

Telefon: (06202) 127710
E-Mail:
Internet: https://www.comeniusschule-schwetzingen.de/

Kontakt

Telefon

 

Wir arbeiten derzeit überwiegend im Homeoffice.
Am besten erreichen Sie uns per Mail. Wir rufen Sie gerne zurück.

 

Schulterblatt 36

20357 Hamburg

Tel. (040) 43253123

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