Auf diesem Bild sieht man einen Arbeitnehmer in einer Bäckerei beim Zubereiten von BrotenAuf diesem Bild sieht man die Arbeit in einem Büro. Die Teilnehmende einer Qualifizierungsmaßnahme sortiert Unterlagen in ein Regal, angeleitet durch einen weiblichen JobcoachDieses Bild zeigt die Arbeit in einer Gärtnerei, zu sehen ist die Hand eine_r Arbeitnehmer_in in Großaufnahme, die eine Pflanze eintopftAuf diesem Bild sieht man zwei Beschäftigte in einer Großküche
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Gemeinsame Empfehlung Integrationsfachdienste

Die Verweise zum SGB IX in diesem Abschnitt sind nicht mehr auf dem aktuellen Stand, da sich die Gemeinsamen Empfehlungen noch auf die alten Paragrafen beziehen. Bitte beachten Sie den Hinweis in den Meldungen.
 
Gemeinsame Empfehlung nach § 113 Abs. 2 SGB IX (neue Fassung: § 196 Abs. 3 SGB IX) zur Inanspruchnahme der Integrationsfachdienste durch die Rehabilitationsträger, zur Zusammenarbeit und zur Finanzierung der Kosten, die dem Integrationsfachdienst bei der Wahrnehmung der Aufgaben der Rehabilitationsträger entstehen (Gemeinsame Empfehlung „Integrationsfachdienste“)

 

Empfehlung vom 16.12.2004, zuletzt geändert am 01.09.2016

Die Integrationsfachdienste (IFD) stellen ein Beratungs- und Betreuungsangebot zur Unterstützung der Arbeitgeber und Arbeitnehmer bereit, das neben die schon vorhandenen Leistungen und eigenen Unterstützungsangebote der Vereinbarungspartner zur Teilhabe am Arbeitsleben tritt.

 

Hierbei werden die IFD Leistungsträger übergreifend tätig. Die IFD wirken mit den Rehabilitationsträgern und den Integrationsämtern darauf hin, dass die Beschäftigungssituation von Menschen mit Behinderung durch einen niederschwelligen Zugang zum IFD und durch dessen Aktivitäten im Rahmen der Prävention (§§ 3 und 84 SGB IX) verbessert wird. Ziel dieser Gemeinsamen Empfehlung ist die Schaffung einheitlicher und verbindlicher Kriterien zur Beauftragung, Verantwortung und Steuerung sowie zur Finanzierung und bedarfsgerechten Ausstattung der IFD.

 

Hierzu vereinbart die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen mit

  • der Bundesagentur für Arbeit,
  • den Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung,
  • den Trägern der gesetzlichen Rentenversicherung und den Trägern der Kriegsopferversorgung und
  • der Kriegsopferfürsorgeim Rahmen des Rechts der sozialen Entschädigung bei Gesundheitsschäden auf der Grundlage des § 113 Abs. 2 i. V. m. § 17 Abs. 1 Nr. 2 SGB IX nachfolgende Gemeinsame Empfehlung.

 

Nicht Gegenstand dieser Vereinbarung ist die Nutzung der IFD für schwerbehinderte Menschen im Rahmen der Aufgaben nach §§ 104 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 und 110 Abs. 2 Nr. 1a und 1b SGB IX.

 

Download Gemeinsame Empfehlung „Integrationsfachdienste“

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