Talent-PASS - Modellprojekt

Potentiale aufdecken, anerkennen und weiterbilden

Erfassung, Erweiterung und Zertifizierung berufsrelevanter Kompetenzen zur Sicherung nachhaltiger Beschäftigung

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) – Ausgleichsfonds nach § 161 SGB IX gefördert und hat eine Laufzeit vom 1.März 2019 bis 29. Februar 2023.

Ausgangssituation:

Als positive Folgewirkung gesetzlicher Neuerungen seit Einführung des SGB IX im Jahr 2001 konnten zunehmend Menschen mit Behinderungen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vermittelt werden, die zuvor in der Regel ausschließlich auf die Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) angewiesen waren. Mittlerweile liegen Erfahrungen aus ca. 25 Jahren betrieblicher Teilhabe vor, die sich an den Prinzipien aus dem Konzept der Unterstützen Beschäftigung orientieren („erst platzieren dann qualifizieren"). Zunehmend wird - auch aus Sicht der Betriebe - für diese Personengruppe die Bedeutung der Erfassung, Erweiterung und Zertifizierung erworbener Kompetenzen zur Sicherung nachhaltiger Beschäftigung erkannt. Es geht um Menschen mit Behinderungen, die betrieblich qualifiziert und auf Anlerntätigkeiten (unterhalb von Ausbildung inkl. § 66 BBiG/§ 42m HwO) in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes beschäftigt sind. Im Mittelpunkt steht die individuelle Passgenauigkeit betrieblicher Anforderungen und persönlicher Fähigkeiten. Zur Qualifizierung und Arbeitsplatzerhaltung können Betriebe und Menschen mit Behinderung auf die Beratung und Unterstützung begleitender Fachdienste (z.B. Integrationsfachdienste nach § 192ff. SGB IX oder Anbieter „Unterstützte Beschäftigung" nach § 55 SGB IX) zurückgreifen. Die professionelle Begleitung beruflicher Integrationsprozesse durch diese Fachdienste ist wesentlicher Bestandteil zur langfristigen Teilhabe am Arbeitsleben.

Umsetzung:

In dem Modellprojekt stehen folgende Handlungsschwerpunkte im Fokus:

I. Kompetenznachweis - erfassen und zertifizieren informell erworbener Kompetenzen

Beschäftigte auf Anlerntätigkeiten haben im Verlauf ihrer Berufserfahrung ihre Kompetenzen vertieft und erweitert. Darüber erfolgt in der Regel jedoch keine anerkannte Bescheinigung, die für Betriebe nachvollziehbar und verwertbar ist. Es gilt, Verfahren der betrieblichen Kompetenzerfassung und Kompetenzanerkennung/zertifizierung in Kooperation zwischen begleitenden Fachdiensten, Beschäftigten, Betrieben, Kammern sowie anderen Zertifizierungsorganisationen für die Zielgruppe zu entwickeln bzw. zu nutzen oder zu adaptieren. Ziel ist die höchst mögliche formale Anerkennung informell erworbener Kompetenzen (berufsrelevanter Kompetenznachweis). Auf dieser Basis können weitere (modulare) Qualifizierungen erfolgen.

II. Kompetenzbausteine - Weiterbildungsmodule entwickeln, erproben und zertifizieren

Durch Kompetenzbausteine bzw. Weiterbildungsmodule soll die Möglichkeit eröffnet werden, schrittweise erweiterte berufliche Kenntnisse und Fertigkeiten zu erwerben und diese schließlich zu zertifizieren, um berufsrelevante Kompetenzprofile für Beschäftigte und Betriebe am allgemeinen Arbeitsmarkt verwertbar zu machen. Dafür sollen individuelle, betrieblich anerkannte und möglichst zertifizierte Kompetenzbausteine in Kooperation zwischen begleitenden Fachdiensten, Beschäftigten, Betrieben, Weiterbildungsanbietern, Kammern sowie anderen Zertifizierungsorganisationen für die Zielgruppe entwickelt werden. Ziel ist die höchst mögliche formale Anerkennung berufsrelevanter Kompetenzbausteine.

III. Aufbau lokaler und bundesweiter Netzwerke

Die im Modellprojekt entwickelten und genutzten Konzepte, Methoden, und Vorgehensweisen zur Erfassung, Erweiterung und Zertifizierung erworbener Kompetenzen sollen für eine breite Fachöffentlichkeit nutzbar gemacht werden. Hierzu erfolgt der Aufbau eines Netzwerkes „Talent-PASS: Kompetenznachweis und Kompetenzbausteine inklusive" im Rahmen eines regionalen und überregionalen Fachaustausches der relevanten Akteure. Geplante Teilnehmende des Netzwerkes sind u.a. das BMAS, Kammervertretung, Bundesinstitut für Berufsbildung, Gewerkschaftsvertretung, Arbeitgebervertretung, Betriebe, Weiterbildungsanbieter, Bundesagentur für Arbeit, Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen/Integrationsämter.

IV. Peer-Support (Beratung/Unterstützung durch Menschen mit denselben Merkmalen bzw. in derselben Lebenssituation wie der/die Beratene)

Der Einsatz von Peer Expert_innen gewinnt im Bereich Teilhabe am Arbeitsleben zunehmend an Bedeutung. Daher sollen im Rahmen des Peer-Supports Qualifikation und der Einsatz von Peer Expert_innen weiterentwickelt und verbreitet werden.

Alle Handlungsschwerpunkte werden bundesweit an sechs Standorten von Fachdiensten zur beruflichen Teilhabe in Kooperation mit regionalen Weiterbildungsanbietern, Kammern sowie (anderen) Zertifizierungsorganisationen umgesetzt.

Ziele

Menschen mit Schwerbehinderung soll die Umsetzung des Projekts Talent-PASS eine höhere Anerkennung ihrer beruflichen Fertigkeiten durch ein von Betrieben und möglichst auch von Kammern anerkanntes Verfahren der Kompetenzfeststellung und beruflichen Qualifizierung durch allgemein zertifizierte Kompetenzbausteine ermöglichen. Ausgangspunkt sind die jeweiligen Bedarfe an Kompetenznachweis und Weiterbildung von Betrieben und Beschäftigten.

Aus betrieblicher Sicht werden mit diesem Ansatz die individuelle fachliche Qualifizierung der Mitarbeiter_innen und die Möglichkeit von zielgerichteter, an betrieblichen Bedarfen orientierter beruflicher Weiterbildung in den Mittelpunkt gestellt. Eine nachhaltige Beschäftigung von Menschen mit Behinderung soll dadurch befördert werden. Dieses Ziel wird zusätzlich durch den Aufbau und die Verstetigung verlässlicher Strukturen zwischen den Kammern, Betrieben, Weiterbildungseinrichtungen und begleitenden Fachdiensten unterstützt.

Durchführende Organisationen

Das Projekt Talent-PASS wird von folgenden Organisationen durchgeführt:

  • BAG UB - Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung e.V., Hamburg
  • bifos - Bildungs- und Forschungsinstitut zum Selbstbestimmten Leben Behinderter e.V., Kassel
  • ACCESS Erlangen-Nürnberg-Bamberg gGmbH, Erprobungsstandort und Koordination
  • IFD Mittelfranken / Nürnberg gGmbH, Erprobungsstandort
  • Hamburger Arbeitsassistenz gGmbH, Erprobungsstandort
  • Soziales Förderwerk e.V. Chemnitz, Erprobungsstandort
  • integra Lübeck gGmbH, Erprobungsstandort
  • IFD Köln gGmbH, Erprobungsstandort

Kooperationspartner (letter of intent)

  • Deutscher Industrie- und Handelskammertag
  • Bundesinstitut für Berufsbildung
  • Kammern und Integrationsämter an den regionalen Praxisstandorten in Chemnitz, Hamburg, Köln, Lübeck und Nürnberg

Weitere Partner und Akteure sind in das Projekt eingebunden.

Zukünftig finden Sie hier den link zur projekteigenen homepage.

Logo Projekt WiN

Logo Aktion Mensch

 

 


Projektstart:

„WiN – Weiterbilden im Netzwerk“

Bundesweite Verbreitung von betrieblichen Teilhabeangeboten für Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf

In den vergangenen drei Jahren (Januar 2015 bis Dezember 2017) konnte im Rahmen des Aktion Mensch-Projekts „Zeit für Arbeit!“ gezeigt werden, dass betriebliche Teilhabe am Arbeitsleben auch für Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf möglich und in der regionalen Praxis umsetzbar ist. Entsprechende Teilhabeangebote sind m Sinne der UN-Behindertenkonvention unverzichtbar für ein personenzentriertes Unterstützungssystem für Menschen mit Behinderung.

„Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf“ bezeichnet Personen, die nach Einschätzung der Leistungsträger kein so genanntes Mindestmaß an wirtschaftlich verwertbarer Arbeitsleistung erbringen können. Der Personenkreis hat gesetzlichen Anspruch auf Angebote der sozialen Teilhabe nach SGB IX §§ 76 - 84 (dies umfasst u.a. auch Betreuung und Förderung nach § 219 Abs. 3 Satz 2 SGB IX), aber – bislang – keinen Anspruch auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Demgegenüber zeigt eine zunehmende Anzahl an Best Practise-Beispielen aus verschiedenen Regionen Deutschlands, dass auch Leistungsanbieter der Tagesförderung (i.d.R. Tagesförderstätten und Förder- und Betreuungsbereiche der WfbM) vielfältige arbeitsweltbezogene Teilhabeangebote für diese Zielgruppe in Betrieben und im Sozialraum realisieren können.

Anknüpfend an die Projektergebnisse von „Zeit für Arbeit!“ hat die BAG UB nun im Sommer 2018 das neue Aktion Mensch-Projekt „WiN – Weiterbilden im Netzwerk“ gestartet. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, betriebliche und sozialräumliche Teilhabeangebote für Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf im nächsten Schritt auch bundesweit zu verbreiten und eine gute fachliche Qualität der Angebote sicherzustellen. Die Projektpartner sind erneut Leben mit Behinderung Hamburg, der Arbeiter-Samariter-Bund Bremen, die Cooperative Mensch eG Berlin, die Lebenshilfe Gießen und die Lebenshilfe Worms. Laufzeit ist Juli 2018 bis Juni 2021.

Das neue Projekt wird zwei Bausteine umfassen. Im ersten Baustein steht die Entwicklung eines Curriculums für eine aus mehreren Modulen bestehende Weiterbildung im Zentrum, die in zwei Durchläufen erprobt werden wird. Zielgruppe der Weiterbildung sind Fach- und Führungskräfte, die in ihrer Region betriebliche Teilhabeangebote für Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf umsetzen möchten. Im Rahmen der Weiterbildung sollen außerdem Teilnehmende als Multiplikator_innen und Referent_innen ausgebildet werden, die in regionalen und bundesweiten Netzwerken Best Practise-Beispiele und Fachwissen weiter verbreiten.

Damit zusammenhängend wird die BAG UB mit dem zweiten Baustein die Entstehung eines tragfähigen bundesweiten Netzwerks fördern, indem wir die verschiedenen Akteure (Leistungsanbieter, Selbstvertretungen von Menschen mit Behinderung, Verbände, Leistungsträger, politische Vertreter) zum fachlichen Austausch einladen werden. Mit diesem Netzwerk wird eine Plattform entstehen, die es Menschen mit Behinderung, ihren Unterstützer_innen und ihrer Interessenvertretung ermöglicht, sich gemeinsam für das übergreifende Ziel unseres Projekts einzusetzen - die bundesweite Verbreitung und Qualitätssicherung von arbeitsweltbezogenen Teilhabeangeboten für Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf.

Download der Projektbeschreibung WiN

Projektleitung:

Berit Blesinger, BAG UB
Telefon: 040/432 53 124
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Fachtag

„Auf dem Weg in den Sozialraum. Betriebliche Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf“

In diesem Bereich unserer Homepage finden Sie die Dokumentation unserer eintägigen Fachveranstaltung des Projekts „Zeit für Arbeit!“, die am 12. Dezember 2016 im Erbacher Hof in Mainz stattfand. Hier sind Vorträge, verwendete Powerpoint-Präsentationen (teilweise aus Gründen des Copyrights ohne Bilder) sowie auch Workshop-Ergebnisse hinterlegt.

Inhalt der Tagungsdokumentation:

Kurzvortrage: Auf dem Weg in den Sozialraum. Regionale Angebotsentwicklungen und Praxiserfahrungen der Projektpartner seit 2015

Vortrag 1: Helga Ringhof (Lebenshilfe Worms)

Vortrag 2: Dr. Gabriele Niehörster (Spastikerhilfe Berlin eG)

Vortrag 3: Heinz Becker (Arbeiter-Samariter-Bund Bremen)

Parallele Workshops

Workshop 1: Was brauchen wir, um betriebliche Teilhabeangebote zu entwickeln? Neue Aufgaben und Herausforderungen für pädagogische Mitarbeiter_innen und Teams
Referentinnen: Karin Reuther (Lebenshilfe Gießen) und Helga Ringhof (Lebenshilfe Worms)

Workshop 2: Eigene Stärken entdecken – neue Möglichkeiten finden und nutzen. Persönliche Zukunftsplanung für arbeitsweltbezogene Teilhabe
Referentin: Céline Müller (Leben mit Behinderung Hamburg)

Workshop 3: Erfolgskriterien für arbeitsweltbezogene Teilhabeangebote im Betrieb und im Sozialraum
Referent: Heinz Becker (Arbeiter-Samariter-Bund Bremen)

Workshop 4: Was brauchen die Betriebe? Zur Perspektive der betrieblichen Auftraggeber bei Teilhabe von Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf
Referentinnen: Alena Venema (Master-Studentin an der Evangelischen Hochschule Darmstadt) und Marion von Jarmersted (Leben mit Behinderung Hamburg)

Workshop 5: Kooperationspartner und Arbeitsangebote im Sozialraum akquirieren
Referentin: Wibke Juterczenka (Leben mit Behinderung Hamburg)

Abschluss

Input: „Perspektiven und Visionen: Inklusive Teilhabeangebote für Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf“
Referentin: Wibke Juterczenka, Leben mit Behinderung Hamburg

 

Verwendung von Begriffen und Schreibweisen

Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf

Bei der Zielgruppe des Projekts handelt es sich um Personen mit Behinderung, die einen so hohen bzw. komplexen Unterstützungsbedarf haben, dass ihnen i.d.R. kein Platz in der Werkstatt für behinderte Menschen zuerkannt wird. Für die Beschreibung dieser Personengruppe gibt es bereits verschiedene Begriffe, z.B. „Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf“; „Menschen mit schwerer und Mehrfachbehinderung“ oder mit „komplexer Behinderung“. „Hoher Unterstützungsbedarf“ ist für viele Außenstehende nicht aussagekräftig genug, da hierzu auch Personen mit Behinderung zählen können, die ungeachtet ihres hohen Unterstützungs- bzw. Pflegebedarf etwa eine Ausbildung oder ein Studium absolvieren können. Die anderen beiden Begriffe wiederum stellen die Behinderung in den Fokus. Wir haben stattdessen entschieden, den Begriff „Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf“ zu verwenden.

Arbeitsweltbezogene Teilhabeangebote, Teilhabe am Arbeitsleben

Berufliche Bildung und Arbeit für Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf? Es gibt nach wie vor viele Menschen, die auf diese Forderung mit Unverständnis oder Skepsis reagieren. Das hängt u.a. damit zusammen, dass wir im Allgemeinen „Arbeit“ sagen, aber „Erwerbsarbeit“ meinen, und dass „berufliche Bildung“ in der Regel mit regulären Ausbildungsberufen bzw. entsprechenden Tätigkeitsbereichen verbunden wird. Tatsächlich ist für die meisten Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf Erwerbsarbeit im engeren Sinne nicht das eigentliche Teilhabeziel. Es geht für diese Zielgruppe überwiegend nicht um eine berufliche Ausbildung oder (Anlern-)Tätigkeit mit dem Ziel, den eigenen Lebensunterhalt zu verdienen. Das Ziel von Personen mit komplexem Unterstützungsbedarf ist es in den meisten Fällen vielmehr, ohne Leistungsdruck am Arbeitsleben teilzuhaben, nach individueller Möglichkeit zu lernen und mitzumachen, das „normale“ Arbeitsleben außerhalb von Sondereinrichtungen kennenzulernen mit allem, was dazugehört. Der Anspruch auf die „wirtschaftliche Verwertbarkeit“ der Tätigkeiten ist dabei für diese Zielgruppe in der Regel nicht angemessen (auch wenn sie andererseits keinesfalls ausgeschlossen ist). Deshalb sprechen wir nicht von „beruflicher“ Bildung oder „Arbeitsangeboten“, sondern von arbeitsweltorientierten Teilhabegeboten und von Angeboten zur Teilhabe am Arbeitsleben.

Tagesstätten

Wir gehen davon aus, dass personenzentrierte Unterstützung von Menschen mit Behinderung nicht hauptsächlich Förderung, sondern vielmehr Begleitung und Assistenz bedeutet. Daher verwenden wir in der Regel nicht den Begriff der Tagesförderstätte, sondern den der Tagesstätten. Ausnahmen machen wir allerdings dort, wo in der jeweiligen Region Tagesförderstätten und Tagesstätten nebeneinander existieren oder die Außenwirkung des Angebots der Einrichtung noch sehr stark mit dem Begriff der Tagesförderstätte verknüpft ist.

Gender Gap

Die BAG UB fühlt sich einer geschlechtersensiblen und nicht diskriminierenden Sprache und Schreibweise verpflichtet. Deshalb haben wir den Vorschlag der „Gender Gap“ (Geschlechter-Lücke) aufgegriffen, der als Mittel der sprachlichen Darstellung aller sozialen Geschlechter und Geschlechtsidentitäten entwickelt wurde. Der Unterstrich bzw. die "Lücke" soll sichtbar machen, dass in einer Personengruppe mehr als nur die beiden als „normal“ empfundenen Geschlechtsidentitäten männlich oder weiblich aufgehoben sein können. Daher schreiben wir seit Mai 2016 nicht mehr beispielsweise MitarbeiterInnen oder Mitarbeiter/innen, sondern Mitarbeiter_innen.

Ausgebucht! - Fachtag: „Auf dem Weg in den Sozialraum. Betriebliche Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf"

Eine Fachveranstaltung des Aktion Mensch-Projekts „Zeit für Arbeit!" der BAG UB

Datum: Montag, 12. Dezember 2016

Uhrzeit: 9:00 Uhr – 16:00 Uhr

Veranstaltungsort: Erbacher Hof, Akademie & Tagungszentrum des Bistums Mainz, Grebenstr. 24-26, 55116 Mainz

Im Download finden Sie Informationen zum Programm des Fachtags und zu den Inhalten der Workshops.

Vielen Dank für Ihr reges Interesse! Die Tagung ist bereits ausgebucht. Interessent_innen können in die Warteliste aufgenommen werden.