Drucken

Bundes-Arbeits-Gemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung; abgekürzt: BAG UB 

In Leichter Sprache

Auch Menschen mit Behinderung wollen normal arbeiten.
Dabei hilft die BAG UB.

Normal arbeiten bedeutet:
Ich arbeite in einem richtigen Betrieb.
Ich habe einen Chef und Kollegen.
Ich unterschreibe einen richtigen Arbeits-Vertrag.
Und ich bekomme einen guten Lohn für meine Arbeit.

Was heißt das: »BAG UB«?

BAG UB heißt: Bundes-Arbeits-Gemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung.
Das sind schwere Worte.

Bundes-Arbeits-Gemeinschaft bedeutet: Verein für ganz Deutschland.

Beschäftigung bedeutet: Arbeit.

Die BAG UB ist ein Verein für Unterstützte Arbeit.
Er arbeitet in ganz Deutschland.

Die BAG UB gibt es seit 1994. Es gibt viele Mitglieder:

Was ist das: "Unterstützte Beschäftigung"?

Menschen mit Behinderungen können normal arbeiten. In einem richtigen Betrieb.
Aber das ist nicht immer leicht.
Man muss den richtigen Arbeitsplatz finden.
Manchmal muss man den Arbeitsweg allein fahren.
Man muss wissen, was der Chef erwartet. Oder die Chefin.
Man muss gut arbeiten können.
Und man muss sich mit Kollegen verstehen.
"Unterstützte Beschäftigung" hilft dabei. Normal arbeiten wird dadurch leichter.

Viele Menschen mit Behinderung arbeiten in Deutschland an einem richtigen Arbeitsplatz und haben »Unterstützte Beschäftigung«. Solche Menschen heißen »Unterstützte Arbeitnehmer«.

"Unterstützte Beschäftigung" besteht aus verschiedenen Hilfen.
Nicht jeder braucht jede Hilfe.
Manche brauchen alle Hilfen.
Manche brauchen weniger.
Bei "Unterstützter Beschäftigung" bekommen alle die Hilfe, die sie brauchen.

Mit den Hilfen der "Unterstützter Beschäftigung" können Menschen mit Behinderung selbst bestimmen.
Sie können wählen, wie und wo sie arbeiten wollen.
Sie können auch mit entscheiden, wer ihnen dabei hilft.
Durch "Unterstützte Beschäftigung" können sie so leben, wie sie möchten: Mittendrin im Leben.

Jeder Mensch mit Behinderung kann normal arbeiten.
Aber nur dann, wenn er dafür die richtigen Hilfen bekommt.
Jeder Mensch ist anders als alle anderen.
Jeder Mensch braucht deshalb andere Hilfen.
Sie müssen genau zum Menschen passen.

Welche Hilfen gibt es?

- »Antwort auf Fragen finden!«

Was kann ich gut?
Was will ich machen?
Was möchte ich lernen?
Wo möchte ich arbeiten?

Jeder Mensch mit Behinderung kann etwas richtig gut.
Jeder hat eigene Wünsche.
Jeder hat seinen Traum-Arbeits-Platz.
Und jeder muss vorher etwas anderes lernen.
Darüber sprechen die Menschen mit Behinderung mit ihren Unterstützern.
Das ist der erste Schritt.
Dadurch lernen alle den Menschen mit Behinderung besser kennen.
Danach können Hilfen besser geplant werden.

- "Normale Arbeit ausprobieren!"

Man muss sich nicht sofort für eine Arbeit entscheiden.
Manchmal weiß man noch nicht genau, was man arbeiten will.
Dann kann man Arbeits-Plätze ausprobieren.
Damit kann man herausfinden, was man gut kann und was nicht.
Man kann den Chef und die Kollegen kennenlernen.
Manchmal ist es nicht die richtige Arbeit.
Dann probiert man etwas anderes aus.
So kann man den richtigen Arbeitsplatz finden.

- "Beim Arbeiten lernen!"

Arbeiten ist manchmal schwer.
Manchmal weiß man nicht alles.
Man muss viel lernen.
Mit "Unterstützter Beschäftigung" kann man das lernen, was man zum Arbeiten braucht.
Man lernt am Arbeits-Platz.
Manchmal lernt man auch in den Räumen des Fach-Dienstes.
Die Unterstützer wissen viel und können helfen.
So kann man alles ausprobieren. Und man kann immer Fragen stellen.

- "Richtiger Arbeit-Nehmer werden!"

Mit "Unterstützter Beschäftigung" kann man einen Arbeits-Platz finden.
In einem richtigen Betrieb.
Mit guter Bezahlung.
Dafür muss man einen Arbeits-Vertrag unterschreiben
Man muss den Arbeits-Vertrag verstehen.
Das ist wichtig.
Dafür kann man bei "Unterstützter Beschäftigung" Hilfe bekommen.

- "Nicht mehr arbeitslos werden!"

Menschen mit Behinderung wollen ihre Arbeit gut machen.
Und sie wollen sie behalten.
Niemand will arbeitslos werden.
Dafür muss man manchmal noch etwas neu lernen.
Oder man braucht andere Hilfe bei der Arbeit.
Vielleicht hat man Streit mit Kollegen oder dem Chef.
Dafür gibt es Hilfe.
Manche brauchen viel Unterstützung.
Manche brauchen weniger.
Manchmal muss das Amt Geld an den Arbeitgeber geben.
Dafür gibt es auch Hilfe.

Wer macht die "Unterstützte Beschäftigung"?
Wer kann mir helfen?

"Unterstützte Beschäftigung" kann nicht jeder machen.
Dafür braucht man Fach-Leute.
Die Fach-Leute kennen "Unterstützte Beschäftigung" gut.
Sie wissen viel über Arbeit.
Sie kennen auch die Arbeitgeber.

Fach-Leute arbeiten meistens bei einem Fach-Dienst.
Es gibt in Deutschland viele Fach-Dienste für Unterstützte Beschäftigung.
Auch in Ihrer Nähe.

Wo gibt es einen Fach-Dienst für Unterstützte Beschäftigung?

Sie können das selbst herausfinden. Sie müssen nur jemanden fragen, der das weiß.
Sie können den Integrations-Fach-Dienst (IFD) fragen.
Sie können eine Schule fragen.
Sie können die Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) fragen.
Sie können die Arbeits-Agentur fragen.
Sie können das Integrations-Amt fragen.

Sie können auch andere Menschen mit Behinderung fragen.
Oder deren Freunde oder Verwandte.
Oder einen anderen Fach-Dienst, den Sie kennen.

Manchmal muss man mehrere Leute fragen.
Manchmal muss man gemeinsam den richtigen Fach-Dienst suchen.
Dann muss man manchmal telefonieren.
Oder man muss in das Internet gehen.
Manchmal findet man keinen Fach-Dienst.
Dann kann man die BAG UB fragen.

"Unterstützte Beschäftigung" hat Erfolg!

»Unterstützte Beschäftigung« gibt es schon viele Jahre.
Viele Menschen mit Behinderung arbeiten mit "Unterstützter Beschäftigung".
Die Hilfen sind sehr erfolgreich.

»Unterstützte Beschäftigung" hat Erfolg.

Die BAG UB hilft dabei.
Die BAG UB spricht mit Politikern.
Sie spricht mit Ämtern.
Manchmal streitet die BAG UB sich auch mit der Politik oder mit den Ämtern.
Für "Unterstützte Beschäftigung" müssen alle zusammenarbeiten.

Die BAG UB sagt, was für Zusammenarbeit wichtig ist.
Und was Menschen mit Behinderung brauchen, wenn sie normal arbeiten und leben wollen.

Manche Menschen möchten mehr über die Erfolge der »Unterstützten Beschäftigung« wissen. Und über die Angebote der BAG UB.
Dann kann man die BAG UB in Hamburg fragen.
Oder man kann in das Internet gehen.
Auf der Internet-Seite der BAG UB kann man viele Texte lesen.
Die Texte auf der Internet-Seite sind alle zur "Unterstützten Beschäftigung".
Die meisten Texte sind in schwerer Sprache.

Die BAG UB möchte mehr Texte in Leichter Sprache schreiben.
Vielleicht möchten Sie einen bestimmten Text in Leichter Sprache lesen.
Dann können Sie sich das von der BAG UB wünschen.
Die BAG UB versucht, den Text in Leichte Sprache zu übersetzen.
Das kann ein bisschen länger dauern und es ist leider nicht immer möglich.

Jeder kann Mitglied bei der BAG UB werden.
Auch einzelne Menschen mit Behinderung können Mitglied werden.
Einzelne Menschen bezahlen viel weniger Geld als Fach-Dienste.