|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
|
Position: Home -> Projekte -> abgeschl. Projekte -> Startchancen Projekt StartchancenFortbildung für Lehrkräfte, Berufliche Orientierung und Vorbereitung für SchülerInnen mit sogenannter geistiger BehinderungDas 2-jährige Projekt „Förderung der Selbstbestimmung und Teilhabe junger Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben durch Konzeptentwicklung und Lehrer-Fortbildung“ (gefördert durch die Aktion Mensch) endete im Februar 2006. Mit dem Projekt sollten die Chancen und die Sicherung der Teilhabe am Arbeitsleben von SchulabgängerInnen von Schulen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung sowie aus integrativ arbeitenden Schulen in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes verbessert werden. Dieses Ziel wurde mit der Entwicklung eines Konzepts und Curriculums zur Fortbildung von Lehrkräften verfolgt. Das Konzept griff best-practice Beispiele auf und bezog Praktiker/innen aus der Region, Lehrkräfte, Fachkräfte aus der beruflichen Integration, überregional tätige Fachleute aus dem Bereich Aus- und Fortbildung für Lehrkräfte in die Entwicklung des Curriculums ein. Zielgruppe des Projekts waren Lehrkräfte an Sonderschulen und integrativ arbeitenden Regelschulen, die mit der Thematik Berufliche Orientierung, Berufs- und Lebensplanung sowie der Moderation des Übergangsprozesses befasst sind. Ein Fokus lag auf KollegInnen, die mit SchülerInnen mit einer sog. geistigen Behinderung arbeiten. In Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner „Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen in Schleswig-Holstein“ IQSH wurde das Fortbildungsprogramm „Startchancen“ im allgemeinen Fortbildungskatalog des IQSH, auch online, veröffentlicht. Darüber hinaus wurden die Fortbildungsveranstaltungen in mehreren Mailings an die Schulen und in einem Flyer beworben sowie in Veranstaltung präsentiert. Insgesamt nahmen wir ein sehr kurzfristiges Anmeldeverhalten der Lehrkräfte wahr, die sich häufig erst nach Beginn des neuen Schulhalbjahrs zu einer Teilnahme entscheiden. Das Fortbildungsprogramm „Startchancen“ ist eine Seminarreihe mit fünf Bausteinen:
Darüber hinaus wurden folgende einzelne Veranstaltungen angeboten:
Es wurden drei Lehrgangsreihen durchgeführt. Die Veranstaltung „Einführung in das Förderrecht“ wurde von der Zielgruppe nicht angenommen. Hier lässt sich vermuten, dass eine, aus dem schulischen Alltag ferne Veranstaltung, zu viel Abstraktion vom Teilnehmerkreis der „EinsteigerInnen“ erwartete. Ein fallbezogenes Interesse an der Thematik Förderrecht war im Rahmen der übrigen Veranstaltungen deutlich bei den Teilnehmenden vorhanden. Neben den durchgeführten Fortbildungsveranstaltungen und Fortbildungsreihen haben Fortbildungen als Tagesveranstaltungen für Lehrerteams, in der beruflichen Orientierung und Vorbereitung stattgefunden.
Die Seminarbeurteilungen der TeilnehmerInnen fielen sehr positiv aus. Es wurde seitens der TeilnehmerInnen resümiert: “Dass die Fortbildungsreihe Probleme aufgreift, die unter den Nägeln brennen.“ Und dass „die Durchführung der Veranstaltungen mit ReferentInnen aus den verschiedenen relevanten Praxisfeldern die Inhalte plastisch und greifbar für das eigene Tun macht.“ „Die Materialien wertvoll sind.“ Die Kooperation zwischen IQSH und BAG UB wurde als positive Vorgehensweise mit Synergieeffekten beschrieben. Die TeilnehmerInnen der Seminarreihen beschlossen weiterhin zusammenarbeiten und sehen die Fortbildung „Startchancen“ als Auftakt einer landesweiten Netzwerkbildung zwischen den MitarbeiterInnen der Werkstufen an. Das erste Treffen dieses Netzwerks wurde im Rahmen des Projekts organisiert und moderiert. Zur Sicherung der Nachhaltigkeit ist es gelungen mit dem Kooperationspartner IQSH die Fortbildungsreihe „Startchancen“ auch nach der Projektlaufzeit in das Schleswig-Holsteinische Lehrerfortbildungsprogramm aufzunehmen.
Es wird also Seitens des IQSH ein deutlicher Fortbildungsbedarf für Lehrkräfte zu diesem Themenkomplex erkannt. Bemerkenswert ist, dass zunehmend auch Lehrkräfte aus dem Förderschwerpunkt Lernhilfe das Fortbildungsangebot nachfragen. Weiterhin konnten Bausteine der Fortbildungsreihe in die Lehrerfortbildungsangebote anderer Bundesländer eingebunden werden.
Außerdem wurde die Thematik im Bereich Ausbildung in einem Seminar der Universität Flensburg, des Fachbereichs Sonderpädagogik, Erwachsenbildung von Menschen mit Behinderung referiert. Es wird jedoch nach wie vor ein aufwendiger Prozess bleiben, die Verantwortlichen in den Bundesländern über die Notwendigkeit der Fortbildung auch von Sonderschullehrern zum Thema Übergang Schule – Beruf zu informieren und sie zur Bereitstellung von Ressourcen zu gewinnen. ProjektskizzeSituationsbeschreibungMit dem Projekt soll die wünschenswerte und zunehmend geforderte frühe Integration junger Menschen mit Behinderung in das Arbeitsleben unterstützt werden. Erfahrungen zeigen, dass eine Integration in das Arbeitsleben besser gelingt, wenn bereits während der Schulzeit eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Arbeit und Beruf bei den SchülerInnen in Gang gesetzt wird. Im Rahmen des Übergangs Schule - Beruf übernimmt die Schule als vorbereitende Institution eine entscheidende Funktion bei der beruflichen Zukunftsplanung. Jedoch wird eine früh einsetzende und flächendeckende Auseinandersetzung bei den SchülerInnen nur dann gelingen, wenn die Berufliche Orientierung seitens der Schule konzeptionell aufbereitet und systematisch durchgeführt wird. Diese Absicht wird inzwischen teilweise auch durch Schulen sowie Schulbehörden verfolgt, jedoch fehlt derzeit noch eine zielgerichtete Vorbereitung der Lehrkräfte. ZielsetzungIm Rahmen des Projekts Startchancen soll ein Curriculum für
ein Fortbildungsangebot für Lehrkräfte entwickelt werden. Dieses
Fortbildungsangebot wird Lehrkräften an Sonder- sowie
Integrationsschulen mit der Zielgruppe SchülerInnen mit sog. geistiger
Behinderung und dem Auftrag die Orientierung und Vorbereitung ihrer
SchülerInnen auf das Berufsleben ein Forum zum Austausch, Kennenlernen
und Umsetzen von Integrationspraxis bieten. VorgehenIm Verlauf des Projekts geht es zunächst darum, eine Bestandsaufnahme zum Thema berufliche Integration für LehrerInnen zu erheben. In dieser Recherchephase werden best-practice Beispiele einbezogen und Konzepte zur beruflichen Integration aus der Schule analysiert. Im Weiteren wird unter Mitarbeit einer Projektgruppe mit Fachkräften aus der Region sowie ExpertInnen ein Fortbildungscurriculum entwickelt. Dieses Curriculum soll in der Folge in Schleswig-Holstein erprobt werde. Am Ende des Projekts soll das dann vorliegende Konzept auch in anderen Bundesländern vorgestellt werden, so dass es dort ebenso für die Fortbildung von Lehrkräften genutzt werden kann. Es wäre wünschenswert, damit auch Impulse für die Ausbildung von LehrerInnen setzen zu können. Projektphasen
|
||||||||||||||||||||||||
|
Home |
Letzte Seite |
Seitenanfang |
Stand:
29.04.2012
© 2005 - 2011 Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung |
|||||||||||||||||||||||||