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Position: Home  -> Projekte -> abgeschl. Projekte -> Aufbau einer Informations- und Beratungsstelle zum Persönlichen Budget in den Landkreisen Harburg und Lüneburg  


Projekt „Aufbau einer Informations- und Beratungsstelle zum Persönlichen Budget in den Landkreisen Harburg und Lüneburg“

Mit dem Projekt „Aufbau einer Informations- und Beratungsstelle zum Persönlichen Budget in den Landkreisen Harburg und Lüneburg“ sollte während der Laufzeit vom 01.07.2009 bis 31.03.2010 die Entstehung eines entsprechenden Beratungsangebotes befördert werden. Als strategische Partner waren die 4Lüneburger Assistenz e. V. und die 4Integrierte Lebens- und Arbeitsgemeinschaft gGmbH in dem Projekt eingebunden. Die finanzielle Förderung erfolgte durch die 4Laurens H. C. Spethmann Stiftung.

Zielsetzung

Die zukünftige Beratungsstelle sollte zu folgenden Inhalten informieren und unterstützend tätig werden können

  • Zukunftsplanung und Entscheidungsfindung
    Beratung zur Lebensplanung, Unterstützungsplanung (Persönliche Zukunftsplanung) und Problemlösung
  • Informationen zur Finanzierung und rechtlichen Fragen
  • Vernetzung
    Vernetzung zu anderen bestehenden Beratungsangeboten im Gemeinwesen, Schulen, Behindertenbeiräten sowie Einrichtungen und Diensten
  • Assistenz/Unterstützung
    Unterstützung und ggf. Begleitung bei der Beantragung des Persönlichen Budgets und beim Abschluss von Zielvereinbarungen

Zudem wurde durch Öffentlichkeitsarbeit das Beratungsangebot bei Menschen mit Behinderungen und unterschiedlichen Institutionen, Dienstleistern und Leistungsträgern bekannt gemacht.

Zielgruppen des Beratungsangebots

  • Menschen mit Behinderung jeden Alters (Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren) und unabhängig von Art und Umfang der Unterstützung
  • Menschen mit Behinderung, die bisher noch keine Leistungen in Anspruch genommen haben
  • Eltern, Angehörige und gesetzliche Betreuer bzw. andere Unterstützer aus dem privaten Umfeld
  • „Multiplikatoren“, die ebenfalls wichtige Ansprechpartner für Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen sind (z.B. Lehrer an der Schnittstelle zwischen Schule und Berufsbildung, Selbsthilfegruppen u.a.)

weitere Zielgruppen:

  • Andere Berater (z.B. beim Leistungsträger (u. a. Agentur für Arbeit, Sozialhilfeträger) oder den gemeinsamen Servicestellen) im Sinne eines fachlichen Austausches
  • Einrichtungen und Dienste der Behindertenhilfe, insbesondere bei regionalen Kooperationen, im Sinne eines Austausches über Wünsche und Bedarfe von Menschen mit Behinderung, für die es bisher keine entsprechenden Angebote gibt, bzw. im Sinne einer Koordinierung geplanter Angebote mit verschiedenen Anbietern

Ziel des Projektes war die Errichtung einer Beratungsstelle zum Persönlichen Budget in eigener Rechtsform. Damit sollte das Angebot zielgerichtet auf den Menschen mit Behinderung und dessen Fähigkeiten und Neigungen ausgerichtet werden können. Die Beratung soll ergebnisoffen und damit nicht von den Interessen der Leistungsträger und möglicher Anbieter geleitet sein.

Durchführung

Um die Zielsetzung während der Projektlaufzeit zu erreichen, war es von besonderer Bedeutung mit allen relevanten Akteuren der Behindertenhilfe in den Landkreisen Harburg und Lüneburg Kontakt aufzunehmen. Dabei wurde in Erfahrung gebracht, welche Erfahrungen mit dem Persönlichen Budget vorlagen und welche Leistungen als Persönliches Budget beantragt wurden oder welche budgetfähigen Leistungen von Anbietern vorgehalten wurden. Dazu gehörten unter anderem:

  • die Gemeinsamen Servicestellen der AOK und der IHK
  • die Sozialhilfeträger der Landkreise Harburg und Lüneburg
  • die Agentur für Arbeit
  • Dienstleister / Anbieter von Leistungen
  • die Behindertenbeiräte der Landkreise Harburg und Lüneburg
  • der Arbeitskreisarbeit in den Landkreisen Harburg und Lüneburg
  • die Schulen

Damit die Beratungsstelle zum Persönlichen Budget dauerhaft etabliert werden kann, war es von zentraler Bedeutung die Finanzierung des Angebotes sicherzustellen. Mögliche Finanzierungsmöglichkeiten wurden herausgearbeitet. An der Finanzierung hätten sich unter anderem beteiligen können:

  • die Gemeinsamen Servicestellen der AOK und IHK
  • die Landkreise Harburg und Lüneburg
  • die Agentur für Arbeit
  • LeA e.V., NISA e.V., Lüneburger Assistenz e.V., Lebenshilfe e.V. usw.
  • Wohlfahrtsverbände (z. B. Der Paritätische, DRK, Caritas, ...)
  • Stiftungen (Glücksspirale, Gesellschafter.de u.a.)

In der Aufbauphase wurde während der Projektlaufzeit ein Informations- und Beratungsangebot rudimentär vorgehalten (1x wöchentlich vor Ort, ggf. telefonisch). Durch Öffentlichkeitsarbeit, wie die Durchführung von Infoveranstaltungen, Verbreitung von Presseinformationen, Erstellung von Informationsmaterial und Pflege einer Internetpräsenz wurde das Angebot bekannt gemacht.

Zwecks Netzwerkbildung und fachlichem Austausch von Informationen, z. B. mit anderen Budgetberatungsstellen, war die Teilnahme an bundesweiten Veranstaltungen zum Persönlichen Budget vorgesehen.

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