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Position: Home -> Projekte -> abgeschl. Projekte -> Weiterentwicklung integrativer Arbeitsmöglichkeiten Weiterentwicklung integrativer ArbeitsmöglichkeitenPROJEKTDOKUMENTATIONInformationen zum abgeschlossenen Aktion Mensch-Projekt der BAG UB „Weiterentwicklung, Erprobung und Evaluation integrativer Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung unter Berücksichtigung der Chancen und Grenzen des Persönlichen Budgets“ In diesem Bereich unserer Homepage finden Sie:
Kurzbeschreibung des ProjektesIm Juli 2008 beendete die BAG UB das Aktion Mensch-Projekt „Weiterentwicklung, Erprobung und Evaluation integrativer Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung unter Berücksichtigung der Chancen und Grenzen des Persönlichen Budgets“ (Im Folgenden abgekürzt: Integrative Arbeitsmöglichkeiten und Persönliches Budget). Das Projekt war im Oktober 2005 gestartet mit dem Ziel,
Die Ergebnisse des Projekts sind jetzt bei
der BAG UB erhältlich. Sie umfassen insbesondere den
Projektbericht „Persönliches Budget für berufliche Teilhabe“
sowie die „Handlungsansätze zur kooperativen Gestaltung
integrativer beruflicher Teilhabeangebote“. [Links] Verfasserin
beider Texte ist die Projektkoordinatorin Berit Blesinger. Für
Fragen oder Rückmeldungen zu den Projektergebnissen können Sie
sich gern in der Geschäftsstelle der BAG UB an sie wenden. Praxisbericht: Handlungsansätze zur kooperativen Gestaltung integrativer beruflicher TeilhabeangeboteEin zentraler Bestandteil des Aktion Mensch-Projekts „Integrative Arbeitsmöglichkeiten und Persönliches Budget“ der BAG UB war die Förderung regionaler integrativer Angebotsstrukturen. Ziel des Projekts war es an dieser Stelle, die Verbreitung und Weiterentwicklung innovativer Teilhabeangebote zu unterstützen und dabei regionale Netzwerke zu fördern, die flexible, bedarfsgerechte Angebotsstrukturen begünstigen. An den Projektstandorten Hamburg und Nürnberg/Erlangen wurden in diesem Zusammenhang u.a. gezielt Netzwerke mit dem Themenschwerpunkt Persönliches Budget initiiert, die den verschiedenen Beteiligten (Leistungsträgern, Leistungserbringern und Einrichtungen der Selbstvertretung von Menschen mit Behinderung) die Gelegenheit zum Austausch über die praktische Umsetzung des Persönlichen Budgets in der Region gaben. Mit den im Rahmen des Projekts erarbeiteten „Handlungsansätzen zur kooperativen Gestaltung integrativer beruflicher Teilhabeangebote“ liegt nun ein Diskussionsbeitrag vor, der die Erfordernisse einer konsequenten regionalen Vernetzung von Leistungsanbietern und Koordinierung von Teilhabeangeboten deutlich hervorhebt und damit die Projekterfahrungen in diesem Bereich auswertet. Der Beitrag fasst zunächst die Leitlinien integrativer Unterstützungsarbeit zusammen (personenzentriertes Vorgehen, Integration/Inklusion statt Aussonderung) und benennt damit zusammenhängende Qualitätskriterien integrativer Unterstützung (u.a. individuelle, ressourcenorientierte Hilfeplanung; Anpassung des Lernumfeldes, der Lerninhalte sowie der Lernmethoden an die lernende Person; fachlicher Austausch mit anderen Leistungsanbietern und Weiterentwicklung/ kund(inn)engerechte Flexibilisierung des Angebots; Gewährleistung barrierefreier Rahmenbedingungen inkl. leichter Sprache). Anschließend wird gezeigt, dass Leistungsanbieter die benannten Leitlinien und Qualitätskriterien integrativer Arbeit in der Praxis nur dann konsequent umsetzen können, wenn die Leistungsangebote gezielt miteinander vernetzt und tragfähige Kooperationsbeziehungen aufgebaut werden. Auf Leistungsanbieter integrativer Unterstützungsangebote kommt die Aufgabe zu, den kontinuierlichen Wandel der regionalen Angebotsstrukturen und Anbieterlandschaften aktiv und in Kooperation so zu gestalten, dass die Unterstützung behinderter Menschen zur umfassenden gesellschaftlichen Teilhabe den individuellen Erfordernissen entsprechend flexibel, ggf. auch einrichtungsübergreifend gewährleistet werden kann. Dies erfordert die Einbindung der verschiedenen Anbieter integrativer Unterstützungsleistungen in ein lebendiges regionales Netzwerk – nur so kann der Wandel regionaler Angebotsstrukturen im Sinne der Leistungsberechtigten bedarfsgerecht gestaltet werden. Abschließend wird anhand von drei bereits existierenden regionalen Kooperationsmodellen (Hamburg, Nürnberg/Erlangen und Gießen) gezeigt, wie ein systematischer Zusammenschluss von Leistungsanbietern im Sinne einer verlässlichen und transparenten regionalen Kooperationsstruktur in der Praxis aussehen kann. Die Beispiele zeigen, dass die Weiterentwicklung und Verzahnung von Teilhabeangeboten im Rahmen tragfähiger Kooperationsstrukturen praktisch möglich und vielfältig umsetzbar ist – und zu einer lebendigen, kund/innenorientierten regionalen Angebotsstruktur führen kann, in dem die einzelnen Menschen mit Behinderung und ihre individuellen umfassenden Teilhabewünsche im Mittelpunkt stehen. Die „Handlungsansätze zur kooperativen Gestaltung integrativer beruflicher Teilhabeangebote“ stehen im Bereich Veröffentlichungen zum Download zur Verfügung. Praxisbericht: Persönliches Budget für berufliche TeilhabeWährend des Projekts wurde auch der Praxisbericht „Persönliches Budget für berufliche Teilhabe“ erstellt. Lesen Sie hier weiter. Downloadbereich:Ergebnisse verschiedener Fachveranstaltungen im Rahmen des Projekts:
4Download Projektskizze „Integrative Arbeitsmöglichkeiten und Persönliches Budget“
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Stand:
29.04.2012
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