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BEISPIELE ZU BEST-PRACTICE „ÜBERGANG SCHULE-BERUF“

Im „Forum Übergang Schule-Beruf“ treffen sich seit 2003 Vertreter und Vertreterinnen aus den Bereichen Schule, Werkstatt für behinderte Menschen, Integrationsfachdienst, Bildungsträger (z.B. Berufsbildungswerke), Leistungsträger, Verbände und Selbsthilfeorganisation, zur Präsentation und Diskussion von Best-Practice-Beispielen. Die Treffen finden zentral in Kassel und i.d.R. zweimal pro Jahr statt. Mit Hilfe dieses Fachaustausches sollen erfolgreiche Beispiele für einen guten Übergang von der Schule in den Beruf dargestellt und verbreitet werden. Bei der möglichen Übertragung von Konzepten und Modellen sind unbedingt die jeweils regionalen Besonderheiten zu berücksichtigen.

Die Informationen und Beispiele zu "Best-Practice" stellen wir Ihnen als PDF-Dokumente zum Download zur Verfügung. 


„Weiterführung der beruflichen Orientierung nach Auslaufen der Initiative Inklusion“
- Forumsveranstaltung vom 19.9.16

Im Handlungsfeld 1 der Initiative Inklusion wird die Berufsorientierung schwerbehinderter Schülerinnen und Schüler, insbesondere mit sonderpädagogischem Förderbedarf, durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) seit mehreren Jahren aus Mitteln des Ausgleichsfonds gefördert. Die Förderung erstreckte sich ursprünglich auf Berufsorientierungsmaßnahmen, die in den Schuljahren 2011/12 und 2012/13 beginnen. Durch eine Verlängerung der Laufzeit im Jahr 2013 können durch das Handlungsfeld 1 der Initiative Inklusion auch Ma߬nahmen zur beruflichen Orientierung gefördert werden, die in den Schuljahren 2014/15 und 2015/16 beginnen. Im März 2016 wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales zudem eine kostenneutrale Verlängerung der Laufzeit der Initiative Inklusion im Handlungsfeld 1 Berufliche Orientierung beschlossen. Dadurch können grundsätzlich BO-Maßnahmen durch Mittel der Initiative Inklusion finanziert werden, die im Schuljahr 2016/17 beginnen. Dadurch befindet sich das Programm aktuell in der letzten Förderphase durch den Bund.

Aufgrund der oben beschriebenen Situation (Auslaufen der Förderung durch den Bund und zukünftige gemeinsame Finanzierung durch Bund/BA und Länder), hat die BAG UB im Februar 2016 eine Länderabfrage zum „Handlungsfeld 1 der Initiative Inklusion/ Berufsorientierung und zur Weiterführung berufsorientierender Maßnahmen“ gestartet.

Insgesamt haben elf Bundesländer geantwortet. Die Antworten haben wir in einer Übersicht zusammengefasst. Die Antworten zeigen, dass in den Ländern Verhandlungen zur Weiterführung der BO-Maßnahmen stattfinden, jedoch vieles noch offen ist. Mittlerweile liegt die Beantwortung in der Regel mehrere Monate zurück und die kostenneutrale Verlängerung der Laufzeit der Initiative Inklusion Handlungsfeld 1 Berufliche Orientierung wurde vom BMAS im März 2016 beschlossen. Dadurch können grundsätzlich BO-Maßnahmen finanziert werden, die im Schuljahr 2016/17 starten.

In diesem Zusammenhang soll insbesondere auch die zukünftige Verknüpfung der BO-Maßnahmen für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf und der Initiative Bildungsketten (Bundesministerium für Bildung und Forschung / BMBF) angesprochen werden. Dazu hat das BMBF folgende Informationen bereitgestellt:

- Präsentation BMBF Bildungsketten

- Erläuterung Präsentation BMBF Bildungsketten

Kurzinformation zur Initiative Bildungsketten: Initiatoren der Initiative Bildungsketten sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und die Bundesagentur für Arbeit (BA). Gemeinsam mit den Ländern setzen sie sich dafür ein, erfolgreiche Förderinstrumente zu einem ganzheitlichen, bundesweit gültigen und in sich stimmigen Fördersystem zur Berufsorientierung und im Übergangsbereich zu verzahnen.


Mitteilung der Bundesagentur für Arbeit zur Gleichstellung im Zusammenhang mit § 68 SGB IX (Neufassung ab 1.8.16) zum Forum Übergang Schule-Beruf der BAG UB vom 19.9.16:

Veränderungen des § 68 SGB IX

Mit dem „Neuntes Gesetz zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch – Rechtsvereinfachung –sowie zur vorübergehenden Aussetzung der Insolvenzantragspflicht“ wurde der §68 Abs. 4 SGB IX wie folgt geändert:

Schwerbehinderten Menschen gleichgestellt sind auch behinderte Jugendliche und junge Erwachsene (§ 2 Absatz 1) während der Zeit einer Berufsausbildung in Betrieben und Dienststellen oder einer beruflichen Orientierung, auch wenn der Grad der Behinderung weniger als 30 beträgt oder ein Grad der Behinderung nicht festgestellt ist. Der Nachweis der Behinderung wird durch eine Stellungnahme der Agentur für Arbeit oder durch einen Bescheid über Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben erbracht. Die Gleichstellung gilt nur für Leistungen des Integrationsamtes im Rahmen der beruflichen Orientierung und der Berufsausbildung im Sinne des § 102 Absatz 3 Nummer 2 Buchstabe c.

Die Änderungen erfolgten am 26.07.2016 und traten ab 01.08.2016 in Kraft.

Am 20.09.2016 hat die Bundesagentur für Arbeit eine Weisung zur Umsetzung § 68 SGB IX erlassen. Hierin sind folgende Regelungen zu finden:

Die Gleichstellung nach § 68 Abs. 4 SGB IX erfolgt ohne eigenes förmliches Verfahren und tritt bei Vorliegen der Voraussetzungen, kraft Gesetz ein.

Die Gleichstellung setzt eine Behinderung i. S. d. § 2 Abs. 1 SGB IX voraus. Soweit die Behinderung oder die drohende Behinderung nicht durch vorliegende Gutachten ausreichend nachgewiesen oder nicht offenkundig ist, sind zu deren Feststellung die Fachdienste der BA (Ärztlicher Dienst und/oder Berufspsychologischer Service) einzuschalten. Die Behinderung wird von der Beratungsfachkraft Reha/SB formlos bestätigt.

Handelt es sich um einen „anerkannten Rehabilitanden“, ist bereits im Rahmen § 19 SGB III - einer spezialgesetzlichen Regelung zu § 2 Abs. 1 SGB IX - eine Behinderung festgestellt. Es bedarf somit keinen weiteren Feststellungen. Der Nachweis der Behinderung kann unmittelbar durch den Bescheid über Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben erbracht werden.

Somit besteht ab 01.08.2016 mit der Rechtsänderung §68 Abs. 4 SGB IX und der Fachlichen Weisung der Bundesagentur für Arbeit ab 20.09.2016 (heute!) die Möglichkeit auch junge Menschen mit Behinderungen, jedoch ohne GdB, gleichstellen zulassen um Ihnen eine Teilnahme an Berufsorientierungen durch Leistungen des Integrationsamtes zu ermöglichen.


Übergangsmanagement in der Ida Ehre Stadtteilschule (Hamburg)

Informationen zu unseren TransFerklassen unter besonderer Berücksichtigung behinderter Jugendlicher

Download Folien-Präsentation Übergangsmanagement in der Ida Ehre Stadtteilschule Hamburg (PDF)


Aktuelle Entwicklungen im Übergang Förderschule – Beruf in Bayern

Download Artikel Aktuelle Entwicklungen im Übergang Förderschule – Beruf in Bayern (PDF)


Integrative Unterstützte Berufsausbildung - Eine Alternative zur Werkstatt für Menschen mit Behinderung

Download Artikel Integrative Unterstützte Berufsausbildung (PDF)
Download Folien-Präsentation Integrative Unterstützte Berufsausbildung (PDF)


Berufliche Qualifizierung von Menschen mit Autismus im Berufsbildungswerk St. Franziskus Abensberg

Download Artikel Berufliche Qualifizierung von Menschen mit Autismus (PDF, 175 kb)
Download Folien-Präsentation Berufliche Qualifizierung von Menschen mit Autismus (PDF, ca. 6.000 kb)


Die Rolle der Integrationsfachdienste (IFD) bei der beruflichen Eingliederung
von Menschen mit Autismus

Download Artikel Rolle der IFD bei der beruflichen Eingliederung von Menschen mit Autismus (PDF, 155 kb)
Download Abfrage Rolle der IFD bei der beruflichen Eingliederung von Menschen mit Autismus (PDF, 37 kb)


Projektübergreifende Systematik in der beruflichen Orientierung, Vorbereitung und Qualifizierung von Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf
Kommentierte Folien zum Vortrag am 25.10.2007 in Kassel

Download Projektübergreifende Systematik in der beruflichen Orientierung, Vorbereitung und Qualifizierung (PDF, 185 kb)


„Die Farm“
- eine Beschäftigungsmöglichkeit von Menschen mit herausforderndem Verhalten in den Schwarzacher Werkstätten der Johannes Anstalten Mosbach

Download Die Farm (PDF, 3.555 kb)


... und es geht doch!
Die Boxdorfer Werkstatt als Sprungbrett auf den allgemeinen Arbeitsmarkt

Download ... und es geht doch! (PDF, 644 kb)


„Von der Werkstufe über die Eingliederungswerkstufe zur Berufsvorbereitenden Einrichtung des Enzkreises (BVE)“

Download Von der Werkstufe über die Eingliederungswerkstufe zur Berufsvorbereitenden Einrichtung des Enzkreises(PDF, 118 kb)


„Das Ambulante Arbeitstraining - Integrative berufliche Eingliederungsmaßnahme der Hamburger Arbeitsassistenz für junge Erwachsene mit Behinderung im Übergang von der Schule in den Beruf“

Download Das Ambulante Arbeitstraining (PDF, 35 kb)


„Das Arbeitsvorbereitungsjahr – Gedanken zu einem neuen Modell der beruflichen Integration junger Menschen mit einer Behinderung“

Download Das Arbeitsvorbereitungsjahr (PDF, 128 kb)


„Erwachsenwerden und Leben gestalten - Berufliche Eingliederung und Vorbereitung auf das Erwachsenenleben (Werkstufenkonzept der Graf-von-Galen-Schule)“

Download Erwachsenwerden und Leben gestalten (PDF, 128 kb)
Download Erwachsenwerden und Leben gestalten - Zweiter Zwischenbericht 2002 – 2007 (PDF, 177 kb)


„Berufswahlorientierung lern- und geistigbehinderter Schüler als Unterrichtsprinzip in den oberen Klassen der Sekundarstufe I – Ein Bericht aus dem Gemeinsamen Unterricht an der Gesamtschule Köln-Holweide“

Download Berufswahlorientierung lern- und geistigbehinderter Schüler als Unterrichtsprinzip (PDF, 67 kb)


„Arbeiten im Verbund: Ein Angebot der Werkstatt für behinderte Menschen – Arbeitsmodelle für leistungsgeminderte Menschen in Betrieben des ersten Arbeitsmarktes“

Download Arbeiten im Verbund (PDF, 356 kb)


„Vorbereitung des Übergangs Schule-Beruf durch behinderte Experten“ an der kooperativ-integrativen Gesamtschule Birkenwerder“

Download Vorbereitung des Übergangs Schule-Beruf durch behinderte Experten (PDF, 16 kb)


Sonderprogamme der Länder zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben

In der Regel fördern die Bundesländer durch Sonderprogramme die Teilhabe am Arbeitsleben. Informationen dazu finden Sie meistens bei den Integrationsämtern.

Die Liste der Integrationsämter finden Sie auf der Homepage der BIH.

Im Rahmen der EQUAL-Partnerschaft haben beispielhaft die Integrationsämter aus Nordrhein-Westfalen ihre Sonderprogramme und die damit geförderten Aktivitäten vorgestellt. Die Sonderprogamme gelten in der Regel für einen begrenzten Zeitraum. Im Folgenden finden Sie die links zu dem aktuellen Förderprogramm aktion 5 in NRW, welches von den Landschaftsverbänden Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) gemeinsam seit dem 1.1.2008 über einen Zeitraum von fünf Jahren durchgeführt wird:

Landschaftsverband Rheinland (LVR) / Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL):

www.aktion5.de


bEO- berufliche Erfahrung und Orientierung für SchülerInnen aus Sonderschulen und Integrationsklassen

Download bEO- berufliche Erfahrung und Orientierung (PDF, 1.431 kb)


Integrationsassistenz - ein erfolgreiches Modell in Brandenburg

Download Integrationsassistenz (PDF, 435 kb)


Ein neuer Lehrplan für die Berufsschulstufe in Bayern - Förderschwerpunkt geistige Entwicklung

Download Ein neuer Lehrplan für die Berufsschulstufe in Bayern (PDF, 113 kb)