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Information und Qualifizierung von Budgetberatungsstellen Logo und Link zum Bundesministerium für Arbeit und Soziales
zum Themenschwerpunkt Berufliche Teilhabe
Ein neues Projekt der BAG UB

Informationen zum laufenden Projekt der BAG UB „„Förderung vonLogo: Trägerübergreifendes Persönliches Budget Beratungskompetenzen zum Persönlichen Budget für berufliche Teilhabe.
Information und Fortbildung für Beratungsstellen zur Qualitätssteigerung von Budgetberatung“

Projektlaufzeit: Januar 2009 bis Dezember 2010
Projektgeber: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)Projektleitung und –durchführung: Berit Blesinger (Kontaktdaten am Ende der Seite)

Die BAG UB hat im Januar 2009 mit einem zweijährigen Projekt begonnen, das Budgetberatungsstellen dabei unterstützen wird, detaillierte Beratung zum Persönlichen Budget im Schwerpunkt „Berufliche Teilhabe“ durchzuführen und auszubauen. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und in enger Kooperation mit dem 4Kompetenzzentrum Persönliches Budget des Paritätischen durchgeführt werden.

4Download aktuelle Informationen zum Veranstaltungsangebot des Projekts für Beratungsstellen

Ausgangspunkt des Projekts ist der hohe Beratungsbedarf von Menschen mit Behinderung, die Anspruch auf berufliche Teilhabeleistungen haben, aber noch zu wenig über die Möglichkeiten wissen, die ihnen das Persönliche Budget bieten kann. Derzeit werden Beratungsangebote zum Thema Persönliches Budget stark ausgebaut; die Möglichkeiten der Beratungsstellen, gezielt zum Thema berufliche Teilhabeleistungen zu beraten, sind jedoch bislang nur sehr eingeschränkt vorhanden, da die praktische Umsetzung des Persönlichen Budgets im Bereich der beruflichen Teilhabe noch am Anfang steht und mit einer Vielzahl spezifischer fachlicher Fragestellungen verbunden ist.
An diesem Punkt setzt das Projekt der BAG UB an und bietet den Beratungsstellen fachliche Unterstützung beim Ausbau ihrer Beratungskompetenzen und der regionalen Vernetzung mit anderen relevanten Ansprechpartner/innen an. Dies geschieht durch Informationsveranstaltungen und Fortbildungen für Multiplikator-/innen, die in Beratungsstellen zu den Themen Rehabilitation und berufliche Teilhabe informieren.

Ziel des Projekts ist es, gemeinsam mit den Beteiligten darauf hinzuarbeiten, dass bundesweit eine fachlich kompetente, ergebnisoffene und personenzentrierte Beratung und Unterstützung zum Persönlichen Budget für berufliche Teilhabeleistungen sichergestellt wird.

Die Inhalte, Zeitumfang und Orte der Informationen und Fortbildungen werden flexibel an die konkreten Bedarfe der Budgetberatungsstellen angepasst. Möglich sind z.B. regionale halbtägige Info-Veranstaltungen oder Seminare (4-5 Std.) oder auch Gespräche und Info-Veranstaltungen für einzelne Beratungsstellen (Umfang nach Bedarf). Die Veranstaltungen und Beratungsgespräche können beispielsweise stattfinden
… in Hamburg (Räume der BAG UB)
… im Rahmen von Regionalkonferenzen des Kompetenzzentrums
… als Fortbildung in Ihren Räumen (inhouse-Veranstaltung)
… oder (im Rahmen von Seminarreihen) in den Räumen anderer Fortbildungsanbieter.

Folgende Themen und Fragestellungen können Bestandteile der Fortbildungen und Informationsveranstaltungen für Beratungsstellen sein:

  1. Welche individuellen beruflichen Teilhabechancen können mit dem Persönlichen Budget erreicht und verbessert werden?
    1. Kommt für die betreffende Person das Persönliche Budget in Frage (Lebenssituation, Leistungsanspruch)? Was wäre damit gewonnen?
    2. Müssen vorab noch Leistungsansprüche geklärt werden?
  2. Sind Besonderheiten bei Budgets für WfbM-MitarbeiterInnen zu berücksichtigen?
  3. Welche Unterstützung brauchen Budgetnehmer/innen bei der Su¬che nach geeigneten Leistungsanbietern?
  4. Welche Erfahrungen und entsprechenden Modelle aus anderen Regionen könnten evtl. übernommen bzw. an regionale Erfordernisse angepasst werden?
    1. Welche Unterstützungsangebote zur beruflichen Teilhabe gibt es vor Ort, welche Anbieter könnte man anfragen zur Neuentwick¬lung von Angeboten?
    2. Welche Fachkonzepte bzw. fachlichen Kriterien für Unterstützungsangebote zur beruflichen Teilhabe existieren bereits? Welche dieser Konzepte sollten bei der Auswahl geeigneter Leistungsanbieter herangezogen werden, welche Konzepte können Leistungs¬anbietern bei der Erarbeitung neuer Unterstützungsangebote zur beruflichen Teilhabe als Grundlage dienen?
    3. Bestehen ggf. fachliche Standards, die beachtet werden müssen, um problemlose Übergänge zwischen verschiedenen Angeboten ggf. bei verschiedenen zuständigen Leistungsträgern zu sichern?
    4. Wie können Budgetnehmer/innen beraten und unterstützt werden, falls das Persönliche Budget bewilligt wird und/oder noch kein anderes Leistungsangebot vorhanden ist?
  5. Wer sind die Ansprechpartner bei den relevanten regionalen Leis¬tungsträgern (Arbeitsagentur, Sozialhilfeträger, Unfallversicherung, Integrationsamt etc.)? Was ist beim Antragsverfahren zu beachten, auch abhängig von den einzelnen Leistungsträgern (insb. trägerübergreifendes PersB: Zuständigkeit der Leistungsträger etc.)?
  6. Wo bestehen in der Region (ggf. auch überregional) Beratungskom¬petenzen für weiterführenden Beratungsbedarf, auch z.B. bei gemeinsamen Servicestellen der Rehabilitationsträger, bei Integrations- und anderen Fachdiensten?

Über das Informations- und Fortbildungsangebot hinaus wird das Projekt einen Beratungsleitfaden für Budgetberatungsstellen zum Persönlichen Budget für berufliche Teilhabeleistungen erstellen, der Ende 2010 veröffentlicht werden wird.

Beraten Sie Menschen mit Behinderung zum Persönlichen Budget und haben noch Fragen zur Umsetzung des Persönlichen Budgets im Bereich berufliche Teilhabe? Dann wenden Sie sich an unser Projekt – wir helfen Ihnen gern weiter und erstellen bei Bedarf ein passendes Informations- oder Fortbildungsangebot.

Kontakt:
Berit Blesinger
Telefon: 040 / 432 53 123
Handy: 0176 / 494722-65
E-Mail: berit.blesinger@bag-ub.de

 
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